Die große B-Säule...


Als eigentlicher HardTop, also wirklich ohne Fenster - hat der 110er eine ganz schöne große B-Säule ;-)
Die Sicht zur Seite ist noch absolut ausreichend, solange man/frau den Sitz nicht bis ganz nach hinten schiebt
(dann guckt man/frau nämlich zur Seite DIREKT auf die B-Säule).

Aber der "tote-Winkel" ist doch ein Problem, z.B beim Einparken auf engen Parkplätzen
(oder in einem engen pfälzer Innenhof;-)  )
Also: An den linken Spiegel einen handelsüblichen "Toten-Winkel"-Spiegel. Problem auf der Seite gelöst.
Aber rechts!?!
Nicht erst im ersten Linksverkehr störte mich die schlechte Sicht doch sehr.
An einer nicht ganz rechtwinkligen Kreuzung, sprich Verkehr zB kommt aus der 4-Uhr-Position, sieht man ... NICHTS!
Die Gesetze der Physik, der Optik, nutzend - gab es auf der rechten Seite einen zweiten Innenspiegel.


Das Bild zeigt die zweite Lösung meines Problems.
Die Erste war etwas instabil. Und optisch nicht soooo toll.
Dieser Spiegel war eigentlich für einen englischen Raodster der 60er gedacht ...

Jetzt gibt es aber ein neues Problem.
Nicht mit meiner Sicht nach hinten, nööö.
Aber:
Komischerweise meinten ALLE weiblichen Mitfahrerinnen, dies sei doch ein
Extra für sie!
Schminkspiegel, oder so.
Fahr ich 'nen Manta, BMW oder Putzfrauen-Benz???


Teil zwei meiner Lösung ist auch OPTISCH ;-)
Und akustisch.
Ein Rückfahrsensor. Als Option ja bei vielen modernen PKW für viel, viel Geld erhältlich.

Oder im Eigenbau günstig:

Auf der Beifahrerseite ist der optische und akustische Signalgeber für diese Sensoren:


Die Kabel verlaufen im Innenraum, oben am Dach. Angeschlossen an den Rückfahrscheinwerfer bekommt der Signalgeber (und damit die Sensoren) erst Strom, wenn der Rückwärtsgang auch eingelegt ist.
Die Lautstärke des Signals ist regulierbar (auch abschaltbar); das Interval der akustischen Warnungen wird innerhalb des Messbereichs von ca. 2Metern auf 30cm bei der Annäherung an Hindernisse kürzer.
Entsprechend leuchten mehr LEDs, bzw blinken.


Mai 2005:
Da ich die Anzeige ohnehin nicht brauchte/wollte und mir die akustischen Signale vollkommen reichen,
ist das Gerät nun schick verpackt.

Hinter einer Seitenverkleidung.

September 2005:
Die Sensoren haben sich wirklich bewährt.
Und so bleiben sie auch beim letzten Umbau bzw Anbau: Militär-Bumper hinten.
 
Auf den Bildern nur als kleine Punkte außen an den Bumpern zu erkennen,
denn sie sind nun von innen verbaut.
Verklebt, wenn's also mal nen kleineren "Anstoß" gibt,
werden die Dinger nach innen nachgeben - der Bumper übernimmt den Rest.

Update 20/10/07:
Inzwischen hat auch der rechte Außenspiegel einen zusätzlichen "Toten-Winkel"-Spiegel aufgeklebt bekommen.
Damit war die Hebriden-Tour im September um Einiges leichter.
 

 


Update 11/03/09:
Der Defender hat eine Rückfahrkamera bekommen.
Bilder folgen bald!

Update 10/05/09:
Die Kamera an der richtigen Stelle zu montieren bedeutete etwas Experiermentieren...
Fertig!

Vorne ist der Bildschirm am Amaturenbrett befestigt. Persönlicher Geschmack,
ich finde es besser als eine Montage beim Rückspiegel:
 
Der Bildschirm bekommt sein Bild von der Kamera per Funk, es ist also nur ein Stromanschluss notwendig.

Die Kamera bekommt ihren Strom vom Rückfahrlicht.
Von dort führt ein Kabel zur "Funkbox", von dort dann zur Kamera.
Die Verlegung des Kabels sah im Rohbau so aus:

Da ich das Kabel durch die Hecktüre geführt habe, mußte die Türverkleidung runter,
das Kabel mußte ich leider in einem extra "Schlauch" führen -
im vorhandenen war's zu eng um den Stecker durchzuführen.

Das Reserverad habe ich ja schon länger nicht mehr an der Hecktür,
so boten sich die vorhandenen "Löcher" in der Tür zur Kabeldurchführung an.
Auch hier war der Stecker ein Problem, auch hier war er zu dick.
Mit viel Geduld und Bastelei ging's dann.

Wohin mit der Kamera?
Mein chinesischer Schriftzug an der Hecktür und ein "Brainstorming" beim Stammtisch (THX Boosy!!!) brachten die Idee.
Ein Alublech nett lackiert ...


Über dem Blech ist die Kamera zu sehen, das Kabel verläuft dahinter durch die Tür.

Update 20/06/2009:
Der Monitor ist eingebaut - und auch das Navi hat eine neue Befestigung...

 

Update 21/06/2015:
Fast auf den Tag genau 6 Jahre nach dem letzten Eintrag. Die Sensoren mussten erneuert werden.
Aber mit knapp 15 Euro für ein System mit 4 Sensoren (z.Z. sind nur 2 verbaut) halten sich die Kosten im Rahmen.

Einziges Problem waren die Abmessungen der Sensoren selbst: Die Dinger sind über die Jahre besser - und kleiner geworden.
Also mussten Distanzstücke helfen.


Diese sind aus Kunststoff. Je eine 1-Liter-Cola-Flasche spendete ihren Hals ;-)


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